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Digitaler Post­ein­gang

Beim digitalen Posteingang leitet dokuhaus die Eingangspost über ein eigens eingerichtetes Postfach um, digitalisiert sie und stellt alle bis 12 Uhr eingegangenen Sendungen am selben Werktag digital bereit.

Dokumentenscanner erfasst Eingangspost im Scanzentrum
Sendungen bis 12 Uhr sind am selben Werktag digital, das Original bleibt 90 Tage verwahrt.

Der Ablauf

  1. Post­ein­gang

    Wir richten ein Postfach für Sie ein. Sie beauftragen bei der Deutschen Post einen Nachsendeauftrag oder eine Umroutung. Das Postfach leeren wir montags bis freitags.

  2. Digi­ta­li­sie­rung

    Sortierung, Aufbereitung, Eingangsstempel, Scan und Anreicherung mit den Informationen, die Ihre Verteilung braucht. Werbesendungen und Kataloge, die als solche erkennbar sind, werden nicht digitalisiert, sondern direkt vernichtet.

  3. Zustellung

    Alle Sendungen, die uns bis 12 Uhr erreichen, erhalten Sie am selben Werktag digital - als PDF mit OCR-Texterkennung, auf Wunsch verteilt an die zuständigen Mitarbeitenden.

  4. Aufbewahrung und Vernichtung

    Die physischen Sendungen bewahren wir 90 Tage im Sicherheitsarchiv auf. Danach werden sie nach ISO/IEC 21964 vernichtet, im Einklang mit DSGVO und BDSG. Ein Original, das Sie brauchen, etwa einen Vertrag, entnehmen wir und senden es Ihnen zu.

Was die Scantechnik abfängt

Eingangspost ist der schwierigste Scanstoff überhaupt: verschmutzt, geknickt, getackert, schlecht gedruckt. Vier Vorkehrungen sorgen dafür, dass trotzdem nichts verloren geht.

  • Bildverarbeitung, die auch bei minderwertiger Druckqualität und mehrfach gefalztem Papier lesbare Digitalisate liefert
  • Automatische Doppeleinzugserkennung, damit keine Seite unbemerkt mitläuft
  • Akustische Sensorik: Knittergeräusche stoppen den Einzug, bevor das Original reißt
  • Metalldetektoren, die übersehene Heftklammern erkennen, bevor sie das Dokument zerstören

Rahmendaten

Das Postfach wird montags bis freitags geleert. Was bis 12 Uhr eingegangen ist, steht am selben Werktag digital bereit. Das Original bewahren wir 90 Tage auf, danach wird es nach ISO/IEC 21964 vernichtet.

Im Standard werden Formate bis DIN A3 verarbeitet, größere bis über DIN A0 nach vorheriger Absprache. Ausgabeformat ist PDF mit Texterkennung, auf Anfrage TIFF, Multipage-TIFF oder PDF/A. Abgerechnet wird monatlich, die Datenspeicherung erfolgt ausschließlich in Deutschland.

Wie die Post zu Ihnen kommt

  • Download-Link per E-Mail
  • Direkte Übertragung in Ihr ECM oder DMS
  • Bereitstellung in unserer Cloud-Lösung, mit Apps für Android und iOS
  • Bei größerem Sendungsvolumen mit fester Reaktionszeit über eine Service-Level-Vereinbarung

Die Poststelle fällt nicht aus

Eine interne Poststelle hängt an einzelnen Personen. Krankheit, Urlaub oder Elternzeit legen sie lahm, und der Vertretungsplan ist meist die schwächste Stelle im Prozess. Als ausgelagerter Vorgang bleibt der Posteingang unabhängig davon verfügbar - das ist für viele Auftraggeber der eigentliche Grund für die Umstellung, nicht die Digitalisierung selbst.

Was der digitale Post­ein­gang kostet

Zwei Bestandteile: eine laufende Grundgebühr für die Einrichtung und den Betrieb der Strecke, und ein Preis je Sendung nach Seitenzahl.

Was den Preis bewegt: das tägliche Aufkommen, die Zustellfrist, wie fein die Post nach Empfängern oder Vorgängen zugeordnet werden soll, und ob die Originale danach aufbewahrt oder vernichtet werden.

Für ein Angebot genügt das durchschnittliche Sendungsaufkommen pro Tag und die Angabe, wie viele Empfängerkreise unterschieden werden.

Aus der Praxis

Eine Poststelle, die es nicht mehr gab

Eine Spezialversicherung wurde aus ihrem Konzern ausgegliedert und stand ohne eigene Poststelle da. Seit Dezember 2024 übernehmen wir den gesamten Posteingang, rund 2.500 Briefsendungen im Monat. Die Post steht tagesaktuell digital bereit, gleich ob im Büro, zu Hause oder im Außendienst gearbeitet wird. Vor der Zustellung werden die Sendungen klassifiziert, damit jede beim zuständigen Team ankommt und keine Frist an der Verteilung scheitert.

Anonymisiert. Kundennamen nennen wir nur mit ausdrücklicher Zustimmung.

15.000 Rechnungen im Monat, an einer Stelle

Ein Facility-Manager lässt seinen Rechnungseingang seit April 2023 bei uns zusammenlaufen, rund 15.000 Rechnungen im Monat. Was auf Papier kommt, digitalisieren wir tagesaktuell; was elektronisch kommt, etwa im ZUGFeRD-Format, reichern wir um die Angaben an, die das Haus für die Zuordnung braucht, und liefern Protokolle dazu. Alles läuft über eine Plattform, die Freigaben laufen digital.

Anonymisiert. Kundennamen nennen wir nur mit ausdrücklicher Zustimmung.

Leistungen, die meist dazugehören

Häufige Fragen zu Digitaler Post­ein­gang

Wann erhalte ich meine Post?
Alle Sendungen, die bis 12 Uhr bei uns eingehen, erhalten Sie am selben Werktag in digitaler Form. Abweichende Reaktionszeiten lassen sich in einer Service-Level-Vereinbarung festlegen.
Was passiert mit den Papieroriginalen?
Sie werden 90 Tage im Sicherheitsarchiv aufbewahrt und danach nach ISO/IEC 21964 vernichtet. Der Rhythmus der Vernichtung ist wählbar, etwa werktäglich, wöchentlich oder monatlich.
Ich brauche ein Original in Papierform, zum Beispiel einen Vertrag. Geht das?
Ja. Sie fordern die Sendung an, wir entnehmen sie dem Archiv und stellen sie auf dem klassischen Versandweg zu - solange die 90 Tage nicht abgelaufen sind.
Was passiert mit Werbung und Katalogen?
Sendungen, die auf den ersten Blick als Werbung oder Katalog erkennbar sind, werden nicht digitalisiert, sondern direkt vernichtet.
Werden auch getackerte oder gebundene Dokumente gescannt?
Ja. Tackernadeln und Heftklammern entfernen wir vorab. Geöste und gekordelte Dokumente digitalisieren wir zerstörungsfrei im Aufsicht-Scanverfahren.
Gilt das Angebot auch für Privatpersonen?
Nein. Der digitale Posteingang richtet sich an Unternehmen, Einrichtungen und Behörden, nicht an Privatkunden.

Kostenfreie Erstberatung

Was mit Ihrem Aktenbestand möglich ist

Sagen Sie uns Menge, Art und Frist. Sie erhalten meist innerhalb von 24 Stunden einen konkreten Weg mit Aufwand und Kosten - für Einlagerung, Digitalisierung oder beides.

Porträt Elisabeth Friske