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Pläne, Zeichnungen und Groß­formate scannen

dokuhaus digitalisiert Großformate von DIN A2 bis DIN A0+ sowie Wildformate bis zu einer Vorlagenbreite von 111 cm, wahlweise mit 300, 600 oder 1.200 dpi optischer Auflösung.

Alter Bauplan wird von Hand in den Großformatscanner eingeführt, Breitenskala bis über 110 Zentimeter sichtbar
DIN A2 bis A0+, Wildformate bis 111 cm Vorlagenbreite, 300 bis 1.200 dpi.

Planschränke sind teuer, sperrig und ein schlechter Ort für Papier, das dreißig Jahre halten soll. Gleichzeitig ist der Plan von 1994 genau das Dokument, das beim Umbau, beim Ersatzteil oder bei der Genehmigung plötzlich gebraucht wird.

Alte Pläne sind selten in gutem Zustand: dünnes Papier, mehrfach gefaltet, an den Falzen brüchig, Lichtpausen mit schwachem Kontrast. Genau dafür ist die Technik ausgelegt - sensorgesteuert werden Schwankungen in der Bildzusammensetzung während des Scans korrigiert.

Technische Eckdaten

Verarbeitet werden die Standardformate DIN A2, A1, A0 und A0+ sowie Wildformate bis zu einer Vorlagenbreite von 111 cm an der kurzen Seite. Die Länge der Vorlage ist dabei nicht der begrenzende Faktor, nur die Breite. Die Vorlage darf bis zu 2 mm stark sein.

Gescannt wird mit 300, 600 oder 1.200 dpi optischer Auflösung, wahlweise in Schwarzweiß, Graustufen oder Farbe, mit 48 Bit Farbtiefe und 16 Bit für Graustufen. Kundenspezifische Farbräume wie Adobe RGB werden unterstützt.

Als Ausgabeformat stehen PDF, PDF/A, TIFF, Multipage-TIFF, JPEG und PNG zur Verfügung. Die Qualitätskontrolle läuft zweistufig nach dem Vier-Augen-Prinzip.

Der umgekehrte Weg ist ebenfalls möglich: Wir drucken, kopieren und falzen Großformate im eigenen Haus, aus Ihrer Datei oder aus einem zuvor digitalisierten Plan. Sagen Sie uns Format, Papiersorte, Auflage und den gewünschten Falz - für einen einzelnen Plan wie für die Auflage zur Ausschreibung.

Welche Auflösung sinnvoll ist

In den meisten Fällen 300 dpi. Höhere Auflösungen beanspruchen vor allem Speicherplatz, ohne einen sichtbaren Gewinn zu bringen. Zur Orientierung: Ein DIN-A0-Plan mit 300 dpi wiegt schwarzweiß rund 3 MB, in Farbe 10 MB und mehr. Bei feinen Strichstärken, schwachen Lichtpausen oder wenn aus dem Scan wieder gedruckt werden soll, lohnen sich 600 oder 1.200 dpi.

Was wir zusätzlich übernehmen

  • Gemischte Bestände: In Bauakten sind erfahrungsgemäß fast alle Formate von DIN A6 bis DIN A0 vertreten. Wir digitalisieren beides und führen es in einer Datei zusammen.
  • Zeitungen und Zeitschriften über die Plan-Scanner, wenn das Format den Buchscanner überfordert.
  • Beschädigte und ältere Vorlagen, vorlagenschonend von Hand geführt.
  • Indexierung, damit ein Plan über Nummer, Bauabschnitt oder Gewerk auffindbar wird statt über die Schublade.
  • Physische Kopien nach der Digitalisierung, gedruckt und gefalzt im eigenen Haus.
  • Abholung der Planschränke und Rückgabe oder Vernichtung der Originale.

Was das Scannen von Groß­formaten kostet

Berechnet wird je Blatt, gestaffelt nach Format von DIN A2 bis A0 und darüber. Die Auflösung geht in den Preis ein, ebenso Farbe gegenüber Graustufen.

Den größeren Teil des Aufwands macht oft nicht das Scannen aus, sondern die Vorbereitung: gefaltete Pläne müssen geglättet, gerollte entrollt und beschwert werden, Risse gesichert, Verklebungen gelöst. Ein Planschrank mit sortierten Blättern ist ein anderer Fall als eine Rolle vom Dachboden.

Für ein Angebot brauchen wir die Blattzahl je Format und ein Foto vom Zustand. Bei gemischten Beständen zählen wir bei der Bestandsaufnahme selbst aus.

Ein Fall aus der Praxis

2.000 Bauakten und 11.600 Groß­formate

Eine Wohnungsgesellschaft mit großem Eigenbestand digitalisiert ihre Bauakten samt technischen Zeichnungen: 2.000 Akten, rund 800.000 Seiten und 11.600 Großformate, von Juli 2025 bis August 2026. Das Vorhaben läuft in vier Tranchen, damit das Haus jederzeit arbeitsfähig bleibt und sich die Mitarbeitenden nach und nach an die digitale Ablage gewöhnen. Wir stellen das Verpackungsmaterial, entnehmen aus den Regalen, holen ab, scannen, archivieren zwischenzeitlich und liefern die Daten zurück.

Anonymisiert. Kundennamen nennen wir nur mit ausdrücklicher Zustimmung.

Leistungen, die meist dazugehören

Häufige Fragen zu Groß­formate scannen

Welche Auflösung ist für Baupläne sinnvoll?
Für den normalen Gebrauch reichen 300 dpi. Höhere Auflösungen bis 1.200 dpi lohnen bei feinen Strichstärken, schwachen Lichtpausen oder wenn aus dem Scan wieder gedruckt werden soll.
Was passiert mit Plänen, die größer als DIN A0+ sind?
Wildformate digitalisieren wir bis zu einer Vorlagenbreite von 111 cm an der kurzen Seite. Die Länge ist dabei nicht der begrenzende Faktor.
Können die Pläne nach dem Scan auch gedruckt werden?
Ja. Wir drucken, kopieren und falzen Großformate im eigenen Haus - aus Ihrer Datei oder aus einem zuvor digitalisierten Plan. Damit kommen Digitalisierung und physische Vervielfältigung aus einer Hand.
Können auch beschädigte oder brüchige Pläne digitalisiert werden?
Ja. Beschädigte und ältere Vorlagen werden vorlagenschonend von Hand geführt. Sensorgesteuert werden Schwankungen in der Bildzusammensetzung während des Scans korrigiert, was gerade bei mehrfach gefalteten Lichtpausen den Unterschied macht.
Wie stark darf die Vorlage sein?
Bis 2 mm. Die Scanlänge ist nicht begrenzt, begrenzt ist nur die Breite mit 111 cm an der kurzen Seite.
Werden die Pläne auch indexiert?
Auf Wunsch ja. Erfasst werden die Angaben aus dem Plankopf, etwa Plannummer, Bauabschnitt oder Gewerk. Erst damit wird ein Plan über die Nummer auffindbar statt über die Schublade.

Kostenfreie Erstberatung

Was mit Ihrem Aktenbestand möglich ist

Sagen Sie uns Menge, Art und Frist. Sie erhalten meist innerhalb von 24 Stunden einen konkreten Weg mit Aufwand und Kosten - für Einlagerung, Digitalisierung oder beides.

Porträt Elisabeth Friske